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Filtersand für Sandfilteranlagen im Vergleich

In Sandfilteranlagen kommt Filtersand nach der Norm DIN EN 12904 (diese ersetzt DIN 19623) zum Einsatz. Dieser Sand besteht aus Siliciumdioxid (SiO2) und wird auch als Quarzsand bezeichnet. Filtersand ist pH-neutral und wird durch mehrfaches, gründliches Waschen vor dem Verkauf in verschiedene Reinheitsgrade von 96 % SiO2 bis 80 % SiO2 unterteilt. Je nachdem, welche Qualität man im eigenen Pool verwenden möchte, kann der Reinheitsgrad als Hilfe bei der Kaufentscheidung nützlich sein. Außerdem sollte der verwendete Filtersand frei von schädlichen Substanzen sein, da vor allem Kinder beim Baden im Pool gern einmal Wasser schlucken. Dies wird mit Einhalten der dazugehörigen Norm gewährleistet, weshalb beim Kauf des Filtersandes auf die Siegel geachtet werden sollte. Ist der Sand nun z Hause angekommen, muss er in den Filterkessel gefüllt werden. Hierbei sollten die Angaben des Herstellers bezüglich der benötigten Sandmenge beachtet werden. Ist zu wenig Sand im Kessel, ist der Druck zu niedrig und das Wasser bleibt verschmutzt. Wird zu viel Sand eingefüllt, erhöht sich der Druck, so dass das Wasser nicht optimal gereinigt werden kann und die Anlage schnell verschleißt.

Unser Filtersand Empfehlungen

Wie sorgt der Sand dafür, dass das Wasser im Pool sauber wird?

Sandfilteranlagen bestehen aus einer Pumpe, die das zu reinigende Wasser aus dem Becken absaugt und durch ein mit Filtersand gefülltes Behältnis, genannt Kessel, zurück in den heimischen Pool leitet. Dabei erfolgt die Filtration durch eine Vielzahl von mechanischen und chemischen Vorgängen zwischen Filtersand und Wasser.

Diese Vorgänge finden sich in der nachfolgenden Auflistung noch einmal übersichtlich auf einen Blick dargestellt:

  • Grobe Schmutzpartikel werden mechanisch zurückgehalten
  • Quarzsand wirkt als Katalysator, so dass im Wasser gelöste Substanzen ausflocken und im Filter zurückgehalten werden können
  • Durch die Geschwindigkeit der Strömung des Wassers prallen gelöste Substanzen mit hoher Energie an die Sandkornoberflächen und lagern sich dort ab
  • Die extrem große Oberfläche des Sandfilters begünstigt die Selbstreinigung des Wassers durch mikrobiologische Prozesse

Filtersand ist in verschiedenen Korngrößen von 0,4 mm bis 2,5 mm erhältlich. Feine Korngrößen führen zu einer besseren Filtrationswirkung, bedingen aber auch ein schnelleres mechanisches Verstopfen des Filters. Dadurch muss der Sandfilter bei Verwendung von feinen Korngrößen öfter gereinigt werden, was dadurch geschieht, dass die Rückspülfunktion der Sandfilteranlage genutzt wird. Der Hersteller der Filteranlage gibt einen Korngrößenbereich zum Betrieb der Anlage vor. Dieser muss eingehalten werden, da zu feiner Filtersand nicht von der Anlage zurückgehalten werden kann und in das Wasserbecken oder in den Pool geraten kann. Dadurch wird der Badespaß natürlich erheblich beeinträchtigt und die gewünschte Reinigung des Wassers auf Dauer nicht gewährleistet. Zu grober Sand führt jedoch zu einem Absinken der Reinigungsleistung der Filteranlage, so dass das verschmutzte Wasser auch nach der Filtration durch die Sandfilteranlage noch etwaige Schmutzpartikel aufweist.

Praxistipps zur Pflege und zum Wechselintervall des Filtersandes

Des Weiteren geben die Betriebsvorschriften des Anlagenherstellers ein Wechselintervall für den Filtersand vor. Da durch regelmäßiges Rückspülen wird der Filtersand gereinigt wird, kann das Wechselintervall somit unter dieser Voraussetzung der turnusmäßigen Pflege der Anlage und des Sandes gestreckt werden. An Sandfilteranlagen, die mit einem Manometer ausgestattet sind, kann der auf dem Manometer angezeigte Wasserdruck als Hinweis, ob der Filter rückgespült werden muss, verwendet werden. Sollte keine Angabe bezüglich des Wechselintervalls vorhanden sein, kann von circa zweijährigen Wechselintervallen ausgegangen werden. Hierzu finden sich aber noch weitere, detaillierte Angaben in dem dazugehörigen Informationstext. Dort finden sich auch Empfehlungen und Praxistipps bezüglich des Wechsels des Filtersandes, der Dauer des Verbleibs des Sandes im Kessel und wichtige Pflegehinweise, welche eingehalten werden sollten, wenn man seinen Filtersand lange benutzen möchte. Auch wird dort näher erklärt, was geschieht, wenn man den Filtersand nicht regelmäßig pflegt und wechselt.